Bald könnte es eine Konkurrenz für Ozempic geben. Sein Name BRP, ein Peptid welches im Gegensatz zu Ozempic kein Medikament wäre, welches Menschen mit Diabetes benötigen.

Wie funktioniert BRP?

Das Peptid gelangt ins Gehirn und kann dort den Appetit um bis zu 50 Prozent verringern. Kurz, die Leute wollen nicht mehr viel essen.

Damit hat BRP (BRINP2-related peptide) eine komplett andere Wirkungsweise als Semaglutid, der Wirkstoff der in Ozempic enthalten ist.

Das Peptin funktioniert als Appetitzügler ohne durch chemische Wirkstoffe das Insulin oder den Darm zu manipulieren. Damit wäre es grundsätzlich ein deutlich geringerer Eingriff in den Metabolismus des Patienten.

Zudem könnte man Patienten nicht mehr den Vorwurf machen, sie würden Menschen mit Diabetes Probleme bereiten.

Dank einer komplett anderen Wirkungsweise kann man auch davon ausgehen, dass niemand das Leben lang das Peptid zu sich nehmen muss.

Gemäß dem aktuellen Stand hat BRP auch weniger Nebenwirkungen, wie Semaglutid.

Wer hat das BRP entdeckt?

Entdeckt wurde es von der Stanford Universität mit Unterstützung seiner KI. Die KI hat simpel Tausende von Peptiden auf hormonähnliche Wirkungsweisen getestet und ist dabei auf BRP gestoßen.

Wie funktioniert BRP konkret?

BRP wird durch Enzyme (wie PCSK1) aus dem Vorläuferprotein BRINP2 abgespalten und gelangt so in das Gehirn. Dort dockt es im Hypothalamus an und aktiviert die sogenannte CREB-FOS-Signalachse. Damit wird der Appetit gezügelt.

In den Tierversuchen wurde vor allem Fett abgenommen aber kein Verlust an Muskelmasse festgestellt.

Würde BRP bei menschlichen Tests so funktionieren wie bei Tieren, hätten wir ein wirksames Medikament einer KI zu verdanken. Anders als andere Appetitzügler hat es keinen Einfluss auf die Psyche bis auf die Verringerung von Appetit.

Wann kommt BRP auf den Markt?

Nicht morgen und nicht übermorgen. Aktuell befindet sich BRP im vorklinischen Stadium. Dies meint, Tests an Tieren sind vielversprechend.

Wann BRP in die klinische Studie kommt und es letztlich so weit fortgeschritten ist, dass man es als Marktfähig bezeichnen kann ist zur Zeit absolut unbekannt.
Nicht unbekannt ist, wie man in der Pharmaindustrie erfolgreich seine Mitarbeiter schulen kann, zum Beispiel mit In-Houseschulungen von uns!

Bildquelle: KI generiert

Quelle: Nature