Weil wir in einer Zeit großer technischer Fortschritte und Regularien leben. Das wäre die kurze und bündige Antwort, allerdings liegt der Grund natürlich tiefer.
Noch vor 100 Jahren konnte jemand Schuster lernen und einmal ausgelernt konnte er nur seine Fähigkeiten verbessern. Heute ist in jedem Beruf andauernde Fort- und Weiterbildung unabdingbar. Kassiererinnen müssen mit Scanner und QR-Code umgehen können, Lagermitarbeiter mit neuer Software und Robotern, die sortieren und stapeln können. Selbst im Bereich Cleaning gibt es mittlerweile neue Generationen von Wischmopps, die kleine Wassertanks am Stiel besitzen. Damit kann man beim Wischen einfach per Knopfdruck Flüssigkeit auf den Boden sprühen, sehr zu empfehlen, wirklich ein cooles Teil. Kein Bücken und kein Auswringen mehr.
In der Küche können wir das Gemüse mit Fleisch, Gewürzen und Flüssigkeit in einen Topf geben, den Topf verschließen, Programm auswählen und nach zwei Stunden ist der Eintopf fertig. Wir können in der Zwischenzeit etwas Spannendes machen. Auch Brotbacken war noch nie so simpel wie heute. Alle Zutaten oder die fertige Brotbackmischung in die Brotbackmaschine geben, Backprogramm für die jeweilige Brotsorte einstellen, Knopf drücken und nach spätestens drei Stunden hat man frisches Brot, fast wie selbstgebacken.
Google will heute mehr als nur ein paar Klicks für die organische Suche und so zieht es sich durch alle Berufsgruppen und Lebensumstände.
Bei der Pharmaindustrie kommen jedoch zusätzlich noch Regularien hinzu. Neue Technologien erfordern auch immer Anpassungen an Dokumentationen für Hygiene und Sicherheit.
Rechtliche und regulatorische Änderungen und Anforderungen
Die Regularien müssen sich laufend an technische Fortschritte anpassen. Neben internationalen Anforderungen gibt es auch nationale Bestimmungen.
An erster Stelle stehen dabei:
- International harmonisierte Richtlinien wie die EU-GMP-Richtlinien
- Swissmedic-Leitfaden für die Inspektionstätigkeit
- Standards wie die Good Manufacturing Practice (GMP)
Diese Standards werden durch die Schweizer Gesundheitsbehörde Swissmedic und die Kantone überwacht.
Patientensicherheit und Qualität
Qualität ist das A und O für jedes Unternehmen, nicht nur in der Pharmaindustrie. Anders als bei vielen anderen Branchen, zum Beispiel der Bekleidungsindustrie, hängt in der Pharma das Leben der Menschen direkt von der Qualität ab.
Ein schlecht vernähtes T-Shirt kostet kein Menschenleben. Mangelnde Hygiene oder mangelnde Qualitätskontrolle in der Pharmaindustrie kann jedoch direkt Menschenleben beenden oder das Leben negativ beeinflussen.
Höchste Qualitäts- und Sicherheitsstandards für Arzneimittel stehen darum immer an erster Stelle. Dafür steht Risikomanagement und Fehlervermeidung durch hohe Anforderungen an Produktion, Sicherheit und Hygiene.
Gen- und Zelltherapien fordern heute von Mitarbeitern in der Pharmaindustrie ein umfassendes Wissen über viele Bereiche der Hygiene und Sicherheit. Eine enge Protokollführung ist keine Mitarbeiterschikane, sondern Risikomanagement und garantiert Patienten die Qualität der entwickelten Medikamente.
Für diese Werte stehen auch unsere Weiterbildungsmaßnahmen – egal ob In-House oder Online – informieren Sie sich jetzt.
Bildquelle: KI generiert