Gerade in der Pharmaindustrie reichen gute Mitarbeiter nicht aus und darum kann kein Unternehmen lange auf seine Mitarbeiter verzichten. Um dieses Problem zu lösen, gibt es die Inhouse-Schulung, die viele Vorteile in einer einzigen Lösung vereint.

Was sind die Vorteile einer Inhouse-Schulung?

Eine Inhouse-Schulung ist garantierte Relevanz. Mit einer Inhouse-Schulung kann man bei den Schulungsinhalten Rücksicht auf die konkreten firmenspezifischen Prozesse nehmen.

Man kann auch direkt zukünftige Arbeitsprozesse mit einbeziehen. Zudem nimmt man natürlich Bezug auf konkrete Prüfungsmethoden für die Herstellungstechniken und die Produkte, die das Unternehmen wirklich herstellt.

Zeitersparnis und Kostenkontrolle bei der Inhouse-Schulung

Bei einer Inhouse-Schulung müssen keine Mitarbeiter irgendwohin fahren. Die Termine für die Schulungen, von der Uhrzeit bis zum Wochentag, können flexibel gestaltet werden. Zudem lassen sich Inhouse-Schulungen sogar mit Rücksicht auf Schichtarbeiter planen.

Die Durchführung ist nicht nur flexibel, sondern auch ohne lange Anmeldezeiten. All dies führt dazu, dass man auch die Kosten fest im Blick behalten kann.

Teamarbeit und Wissensbasis dank Schulungen

Im Team zu lernen sorgt für eine gemeinsame Wissensbasis. Inhouse-Schulungen können nach Abteilungen aufgeteilt werden. Dies ist insbesondere dann von Vorteil, wenn Vorschriften je nach Abteilung unterschiedlich gehandhabt werden.

Dies sorgt nicht nur für eine gemeinsame Wissensbasis, sondern auch für die Teambildung innerhalb der Abteilung. Zudem steigert es die Qualität der Abteilung und die Compliance des gesamten Teams.

Garantiert vertraulich

Jedes Unternehmen und manchmal sogar Abteilungen verfügen über Prozessdaten und Vorgänge, die ein Betriebsgeheimnis darstellen. Inhouse-Schulungen sorgen dafür, dass diese Geheimnisse innerhalb des Schulungsraums bleiben. Bei gemischten externen Kursen und Schulungen kann nie ein so hohes Maß an Vertraulichkeit garantiert werden.

Es findet kein Austausch mit Mitbewerbern anderer Unternehmen statt.

Gemeinsam stark mit optimalen Gruppengrößen

Alles, was unterrichtet wird, kann direkt an die Praxis der Abteilung und des Unternehmens angepasst werden. Ein Unternehmenskontext ist garantiert, zudem kann die Gruppengröße an den Stoff optimal angepasst werden.

Außerdem muss nicht jede Abteilung das gleiche praktische Wissen ins Unternehmen tragen. Auch hier lassen sich eben optimale Gruppen für eine effiziente Praxis bilden.

So sind Problemlösungen für interne Fragestellungen durch einen intensiven Austausch möglich.

Dokumentation und Compliance (GxP)

Inhouse-Schulungen ermöglichen eine einfachere Dokumentation und Nachweisführung für Behördenaudits, da Schulungsinhalt, Teilnehmerliste und Trainerqualifikation klar zugeordnet sind.

Das ist ideal für obligatorische Schulungen (z.B. zu GMP, GDP, Arbeitssicherheit, Datenschutz).

Garantierte Kostenkontrolle

Es fallen nur geringe indirekte Kosten durch Abwesenheit am Arbeitsplatz an. Zudem sind Schulungen im Rahmen eines ganzen Unternehmens im Regelfall viel kostengünstiger als Kosten für die Schulung von unterschiedlichen, einzelnen Mitarbeitern durch externe Kurse und Seminare.

Stärkung der Unternehmenskultur

Der interne Austausch und die Vernetzung, auch zwischen Abteilungen, werden gestärkt. Zum Beispiel die Entwicklung, die Produktion und das Qualitätsmanagement.

Unternehmen profitieren damit von der Stärkung der gemeinsamen Compliance-Kultur und des Qualitätsbewusstseins.

Alle Abteilungen sensibilisieren

Eine Buchhaltungsabteilung muss nicht zwingend wissen, was ein Reinraum ist, aber für eine gemeinsame Unternehmenskultur kann es von Vorteil sein, auch produktionsfremde Abteilungen für alle Bereiche des Unternehmens zu sensibilisieren und mit einzubeziehen.

Es gibt keinen Grund, sich nicht quer über alle Abteilungen, vom Marketing bis zur Herstellung, für die Arbeit anderer Abteilungen zu interessieren. Je mehr man über unterschiedliche Aufgaben absolut fremder Abteilungen im eigenen Unternehmen weiß, desto interessanter kann das eigene Unternehmen werden.

Sofortige Umsetzung in die Praxis

Gelerntes kann nicht nur sofort umgesetzt werden, sondern je nach Thema von Anfang an in der entsprechenden Umgebung oder mit Virtual Reality im vertrauten Arbeitsumfeld angewendet werden.

Während der Schulung werden reale Probleme oder Fallbeispiele aus dem eigenen Unternehmen behandelt und bearbeitet.

Virtual Reality bei der Inhouse-Schulung

Wo teure Prozesse oder gar gefährliche Prozesse, die sonst Leben kosten können, geübt werden, ist die Virtual Reality die Lösung schlechthin. Was aussieht wie eine altbekannte Laborumgebung oder ein Reinraum, kann auch durch Fehler nicht verunreinigt werden.

Teure Produktionsanlagen oder Roboter können nicht in Mitleidenschaft gezogen werden, denn alles wird in einem realistisch dargestellten, virtuellen Umfeld eingeübt.

Ein Unternehmen kann dadurch Millionen sparen und niemand kommt in Bedrängnis. Virtual Reality schützt Mensch und Technik. Dabei ist das Erlernte anschließend garantiert jederzeit im Arbeitsprozess ohne Verzögerung an den realen Bedingungen anwendbar.

Rund um das Thema Virtual Reality nehmen wir in einem anderen Beitrag ausführlich Stellung!

Alle diese Vorteile machen Inhouse-Schulungen grundsätzlich zum Mittel der Wahl für die Ausbildung und Weiterbildung in der Pharmaindustrie. Dies gilt insbesondere auch für Themen wie GMP (Good Manufacturing Practice), GDP (Good Distribution Practice), Prozessvalidierung, Risikomanagement (ICH Q9), Dokumentationspflichten oder Anlagensicherheit. Inhouse-Schulungen sorgen für eine effektive und konforme Qualifizierung in der Pharmaindustrie.